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Tag 13 – Kootenay Nationalpark

Gegen 10:00 Uhr geht’s los mit dem Ziel Lake Louise vor Augen. Praktischerweise liegt auf direktem Wege der „Kootenay Nationalpark“. Laut Reiseführer eher ein kleinerer Park, der nicht viel zu bieten hat.

Wir finden schon die Einfahrt inmitten durch einen riesen Canyon sehr sehenswert. Und auch der kleine Fluss der sich seinen Weg durch den Canyon gesucht hat, ist wirklich schön.

Es geht, wie immer in den Rockies, bergauf, bergab, aber auch hier hat die Landschaft unglaublich viel zu bieten. Fast alle Viewpoints lohnen sich und es ist auch nicht ganz so viel geschlossen wie im Yoho Nationalpark.

An einer großen Brücke direkt am River machen wir eine lange Pause und genießen vom Bett aus den Ausblick auf den Fluss.

Die „Paint Pots“ stehen bei uns als erster richtiger Halt für heute auf der Liste. Der Weg dorthin ist etwa 1,5 Kilometer lang und geht über einen gut ausgebauten Weg. Die Paint Pots selbst sind kupferhaltige „Bubbles“, welche irgendwann von den Indianern entdeckt worden. Die Farben leuchten in gelb, orange und grün und sind wirklich sehr beeindruckend. Hier halten auch nicht die typischen Touristenbusse, denn wir sehen danach aus wie Schweine. Bis unsere Schuhe wieder halbwegs sauber sind, wird es eine Weile dauern. Wir genießen die Ruhe, denn wir treffen auf den 3 Kilometer nur zwei weitere Wanderer. Das ist Philips Chance und er lässt mal wieder die Drohne steigen.

Nächster Halt ist der „Marble Canyon“ hier werden wir endgültig vom Kootenay überzeugt, denn der Canyon ist atemberaubend. Ein Rundweg führt etwa 2 Kilometer über 7 Brücken bis hin zum Wasserfall und der ist unglaublich schön! Leider dämmert es bereits, sonst hätten wir gerne noch mehr Fotos gemacht.

Weiter geht’s Richtung Lake Louise zu unserem bisher liebsten Campground „Lake Louise Campground“. Leider funktioniert hier der Strom nicht und wir stellen uns auf eine kalte Nacht ein. Bei Kerzenschein fangen wir aber beide mal an, unsere Bücher zu lesen. Gegen 21:30 Uhr ertönt plötzlich das wohltuende Piepen: wir haben wieder Strom.

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